Fachschule für Sozialpädagogik

Zuhörer, Streitschlichter, Entwicklungscoach, Geduldsengel, Sandkastenaktivist, Seelentröster, Ernährungsberater, Eventmanager, Sauberkeitsconsultant, Mutmacher,Vorsinger, Übersetzer, Motivationskünstler, Wegweiser und Helfer mit Herz in einer Person? Dann werden Sie Erzieher!

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Berufsbild

Erzieher nehmen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Arbeitsfeldern selbstständig wahr. Sie sind zur eigenverantwortlichen Arbeit als Fachkraft in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern Kindertageseinrichtungen, Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und zu sozialpädagogischen Tätigkeiten in der Schule sowie zur Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen befähigt.

2. Organisation der Ausbildung

Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher dauert insgesamt 3 Jahre. Sie gliedert sich in eine zweijährige schulische Ausbildung mit Blockpraktika in der sozialpädagogischen Praxis und des anschließenden einjährigen Berufspraktikums, in dem es eine tariflich festgelegte Vergütung gibt. Sie wird in Vollzeitform (38,5 Std. pro Woche) durchgeführt und findet in einem theoretischen Teil im Klassenverband in der Schule statt.

Die Studierenden haben die Möglichkeit, eine Ausbildungsbeihilfe nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu beantragen.

Ein Schulgeld wird nicht erhoben.

 

 

 

 

 

 

3. Lernort Praxis

Im ersten Ausbildungsjahr: Praxistag dienstags oder donnerstags in einer Kindertageseinrichtung; vier Blockwochen; Organisation der Praxisstellen durch die Schule; 4-wöchiges Praktikum in einer KITA bzw. im Arbeitsfeld des Vertiefungs-Kurses; Betreuung durch Praxisanleiter der Einrichtung sowie Praxislehrer der Schule

Im zweiten Ausbildungsjahr: 8-wöchiges Praktikum (Ausweitung der Arbeitsfelder); Betreuung durch Praxisanleiter bzw. Praxislehrer