Start-off: FAQ
Fragen, die sich oft stellen
- Wie lange dauert Start-off?
Im Regelfall ein Jahr (schuljahresbegleitend). Eine Verlängerung oder ein Quereinstieg sind bei pädagogischer Notwendigkeit nach Absprache möglich.
- Wie viele Plätze gibt es?
Es stehen maximal zwölf Plätze für Teilnehmende aller Schulformen zur Verfügung.
- Wie alt sind die Teilnehmenden?
Meistens zwischen 15 und 18 Jahren.
- Bleibt man weiterhin Schüler*in der Stammschule?
Ja, es sei denn, die Vollzeitschulpflicht ist erfüllt und eine Schulverlängerung an der Stammschule ist nicht möglich. In solchen Fällen arbeiten wir mit dem Kolping-Berufskolleg zusammen.
- Wer übernimmt die Kosten für die Teilnahme?
Im Regelfall das zuständige Jugendamt im Rahmen der Jugendsozialarbeit. Sonderfälle wie Erziehungs- oder Eingliederungshilfe sind nach Absprache möglich.
- Kann man an Start Off teilnehmen, obwohl man nicht im Kreis Paderborn wohnt?
Ja, sofern ein Platz frei ist und alle weiteren Bedingungen erfüllt sind. Kostenträger ist dann normalerweise das für den Wohnort zuständige Jugendamt.
- Kann man an Start-off auch teilnehmen, wenn man in einer Jugendwohneinrichtung lebt?
Ja, wir arbeiten bereits seit langer Zeit erfolgreich mit vielen Wohneinrichtungen zusammen.
- Wer übernimmt die Fahrtkosten?
Normalerweise der zuständige Schulträger.
- Was passiert, wenn ich nicht mehr an Start-of teilnehmen möchte oder das Projekt verlassen muss?
In diesem Fall erfolgt die Rückkehr an die Stammschule.
- Warum sind die Schulbehörde und das Jugendamt beteiligt?
Da die Jugendlichen vollzeit- oder berufsschulpflichtig sind, bedarf es der Zustimmung der Schulbehörde bzw. der Schule. Da das Jugendamt im Regelfall die Kosten übernimmt, müssen die Erziehungsberechtigten dort einen entsprechenden Antrag stellen.
- Was ist das Ziel von Start-off?
Hilfestellung/Unterstützung bei: „Komm mal auf dein Leben klar“ und „Wieder etwas geregelt bekommen“.
- Kann ich bei Start-off einen Hauptschulabschluss machen?
Ja, aber dies sollte nicht das vorrangige Ziel sein. Zu Beginn des Schuljahres führen wir eine Testung durch, um festzustellen, wer eine realistische Chance auf den Abschluss hat. Vorrangig geht es darum, sich persönlich so weit zu stärken, dass Probleme aus der Vergangenheit einen nicht wieder einholen.
- Wo werden die Schwerpunkte gesetzt?
Sozialtraining – Werkpraxis – Schule – Freizeitpädagogik.
- Kann man an Start-off teilnehmen, wenn man von einer Förderschule kommt oder einen Förderstatus hat?
Ja, das Projekt ist grundsätzlich offen für alle Schulformen; einige Teilnehmende haben einen Förderstatus.
- Bekommt man am Ende von Start-off ein Zeugnis?
Man erhält ein Zeugnis der zuständigen Stammschule, allerdings ohne Noten (außer beim Erreichen des Ersten Schulabschlusses). Zusätzlich stellen wir ein Teilnahmezertifikat aus.
- Was passiert nach Start-off?
Wir unterstützen den Übergang zum Berufskolleg, in eine berufsvorbereitende Maßnahme oder in eine Ausbildung. Hierzu arbeiten wir eng mit der Agentur für Arbeit und den Berufskollegs zusammen.
- Kann man verspätet in Start-off einsteigen?
Ja, ein Einstieg von Beginn an ist jedoch empfehlenswerter. Ein späterer Einstieg hängt von der Platzverfügbarkeit und dem aktuellen Gruppengefüge ab.
- Kann man Start-off verlängern oder wiederholen?
Nur in Absprache mit allen am Hilfeprozess Beteiligten und wenn es pädagogisch sinnvoll ist – zum Beispiel, wenn mehr Zeit im geschützten Rahmen des Projekts für die persönliche Entwicklung benötigt wird.
Weitere Informationen unter: 05251-7875820