Gewitzter Auftakt fürs Varieté

Die Collage zeigt sechs Fotos von einem Kabarettprogramm mit Thomas Philipzen in einer Zirkusmanege. Als „grandiosen Opener“ für das Showprogramm im Zirkuszelt „Showkolade“ hatte TGB-Schulleiter Hartmut Peter ihn angekündigt. Und Kabarettist Thomas Philipzen bescherte den Gästen – wie versprochen – mit seinem Soloprogramm „Hirn in Teilzeit“ einen lachintensiven Abend in der Rimbecker Zirkusarena: ein wortgewandtes und temperamentvolles Feuerwerk aus Gesangseinlagen, facettenreicher und expressiver Mimik und einem pointierten-gewitzten Blick auf die „politisch-gesellschaftliche Großwetterlage“.

Blutkrebs den Kampf ansagen

Zehn Menschen stehen und hocken vor einer Wand in einem Schulflur. Die meisten halten eine Karte in der Hand. „Wer Mut zeigt, macht Mut.“ Große Anteilnahme zeigten die Schüler*innen des Kolping-Berufskollegs in Brakel am Schicksal der dreijährigen, an Krebs erkrankten Ida aus Brenkhausen. Um neuen Mut im Kampf gegen Blutkrebs zu spenden, nahmen sie zahlreich an einer Typisierungsaktion für die DKMS im Kolping-Bildungswerk Brakel teil.

Kolping Pflegefachschule Enger feiert 20-jähriges Bestehen

Die Collage aus sechs Fotos zeigt Impressionen von einem Sommerfest in der Kolping-Pflegefachschule Enger. Überwältigt war Sandrina Bolte-Schlinkmann, Schulleiterin der Kolping Pflegefachschule Enger, von der Resonanz beim Sommerfest. „Lasst uns ein schönes Miteinander genießen“, läutete sie die Geburtstagsfeier zum 20-jährigen Bestehen der Schule mit rund 80 Gästen ein. Immer wieder herrschte Wiedersehensfreude, wenn die Lehrer*innen ehemalige Absolvent*innen in der Gästeschar bemerkten. Auch ein Blick hinter die Kulissen lohnte sich: Wer weiß als Unter-65-Jähiger schon, wie schwerfällig Bewegungen, wie eiernd der Gang und wie massiv die Einschränkungen im Sichtfeld werden? Anhand der Demonstrationen praktischer Unterrichtsinhalte – beispielsweise am Alterssimulator – erfuhren nicht nur künftige Auszubildende, was sie im Unterricht lernen werden. Auch die Vertreter*innen der Kooperationspartner ließen sich von den Schüler*innen des Kurses 23/5 gerne in die Vorführungen einbinden, um einen Eindruck von der Arbeit zu bekommen ¬– eine gute Gelegenheit, untereinander erste Kontakte zu knüpfen.

Besonderes Angebot für Delbrücker Berufsschüler*innen

Zwei schwarze Stühle mit Holzrahmen stehen sich auf einem grauen Teppich gegenüber. Prüfungsängste, Schlafschwierigkeiten, Konzentrationsschwächen oder Motivationsprobleme? Themen, die viele Schüler*innen bewegen. Im individuellen Lerncoaching finden sie am Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück bei Robert Raddatz jetzt eine Anlaufstelle. Der Lehrer bietet den Berufsschüler*innen in seinen Sitzungen an, lösungsorientiert an ihren Problemen zu arbeiten – ein Alleinstellungsmerkmal für das Delbrücker Berufskolleg.

Lernen aus dem Leben heraus

Eine Frau spielt eine Gitarre, während daneben eine Gruppe von sechs Menschen mit bunten Klangstäben in der Hand singt. „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind“ schallt es im Chor. Die Senior*innen im Seniorenzentrum Altenbeken haben das Märchen „Hänsel und Gretel“ wiedererkannt und stimmen spontan in die Geschichte der Schüler*innen ein. Fünf Teilnehmende der Ausbildungsvorbereitung „Gesundheit, Erziehung und Soziales“ des Kolping-Berufskollegs Paderborn sind zusammen mit ihrer Musiklehrerin Irena Burmester und Klassenlehrerin Daria Wiese in die Einrichtung gekommen, um die Bewohner*innen rund um das Thema Märchen zu unterhalten und Erinnerungen wachzurufen.

„Echte Begegnungen“

Ein junger Mann erklärt vor einer Sperrholzwand seinen drei Zuhörern mit Hilfe seiner Hände etwas. „Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“ – lautete die einhellige Meinung über das „Fremdistan“-Abenteuer. „Es war eine tolle Erfahrung, das Projekt zu organisieren“, zogen die Kooperationspartner – das Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg Warburg-Rimbeck (TGB) und das Umfeldmanagement der Malteser Betreuung in Borgentreich – Bilanz. Im März hatten sie 51 Spielslots im Escape Room „UNbekanntes UNbehagen“ angeboten, der seine Grenzen für Einreisewillige in die Republik Fremdistan im Foyer der Rimbecker Schule geöffnet hatte. Bei nur zwei nicht gebuchten Spielzeiten ein voller Erfolg. Profitiert haben nicht zuletzt auch die Geflüchteten von dem Projekt.