Das Wir-Gefühl an der Adolph-Kolping-Schule Brakel durch Sport stärken: Dieses Ziel hat sich Lehrerin Lena Ortwein auf die Fahnen geschrieben. Die Sportkoordinatorin der Förderschule hat jüngst zwei jahrgangsübergreifende Projekte initiiert, um den sportlichen Ehrgeiz und die Freude am Sport der Schüler*innen zu wecken. In einem neuen Schwimm- und einem neuen Fußballteam haben die Förderschüler*innen bereits mit Teamgeist und Einsatzfreude erste Erfolge gefeiert.
Das Kolping-Bildungswerk Paderborn war beim „Herzblut. Verbindet.“-Spieltag des SCP07 vor Ort. Das Ziel: die gemeinsamen Themen der Partnerschaft sichtbar zu machen. Beim Heimspiel gegen den SG Dynamo Dresden hatten die Abteilung Erwachsenenbildung und das Kolping Schulwerk ihre Aktionsstände vor dem Stadion aufgebaut und zum Austausch über die Themen "Vielfalt" und "Toleranz" eingeladen. Vor dem Anpfiff wartete im Stadion zudem auf Eva Klare-Kurtenbach als Vertreterin des Kolping-Bildungswerkes in seiner Rolle als Hauptpartner des SCP07 noch ein besonderer Auftritt.
Eine freudige Nachricht kam jetzt per Post: Die Kolping-Kindertageseinrichtung Brede hat ihre Rezertifizierungsurkunde erhalten. Seit 2009 ist die Brakeler Kita als Familienzentrum (FamZ) anerkannt – damals noch unter der Trägerschaft der Armen Schulschwestern. Seitdem haben sich die Bedürfnisse der Familien verändert. Dem trägt das Kita-Team auch mit seiner Weiterentwicklung Rechnung.
Die Abschlussklassen des Kolping-Berufskollegs Paderborn nahmen für ihren „Unterricht“ im Cineplex Paderborn Platz. Auf der Leinwand verfolgten die Schüler*innen die „Holocausttour" zweier jüdischer Cousins durch Polen in Gedenken an ihre verstorbene Oma. Die Tragikomödie „A Real Pain“ war Teil der Angebotspalette der Schulkinowochen NRW. „Ein gewinnbringender Exkurs“, sagt Politiklehrerin Jacqueline Wolter, die den Ausflug zum außerschulischen Lernort zusammen mit Deutschlehrerin Juliet Hardes organisiert hatte.
„Ich möchte nicht mehr an einer anderen Schule arbeiten.“ Natascha Flormann brennt für ihre Schüler*innen am Kolping-Berufskolleg in Brakel. Feuer gefangen hat die Deutsch- und Religionslehrerin nicht zuletzt durch ihre VOBASOF-Ausbildung. Als erste Lehrkraft im Kolping Schulwerk hat sie die 18-monatige berufsbegleitende Ausbildungsmaßnahme für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung absolviert. „Mich hat die Qualifizierung persönlich sehr bereichert und weit nach vorne gebracht. Ich habe mich dadurch als Lehrerin noch einmal neu aufgestellt“, sagt die frisch geprüfte Sonderpädagogin, die vor vier Jahren als Lehrkraft an das Förderberufskolleg in Brakel kam – damals noch ohne sonderpädagogische Ausbildung.
Das Kolping-Berufskolleg Paderborn möchte eine Brücke bauen zwischen Frauen und handwerklichen Berufen. Für das Schuljahr 2026/2027 richtet die Schule daher eine eigene Klasse für junge Frauen in der Ausbildungsvorbereitung (AVV) „Bau- und Holztechnik“ ein. Dieser Ausbildungsbereich ist nach wie vor stark männlich dominiert. Das versucht die Schule mit ihrem Pilotprojekt zu ändern. In ihrer monoedukativen Klasse bekommen die Schülerinnen einen geschützten Raum, in dem sie ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben können.