Jedes Kinderbuch ist ein kleines Kunstwerk

Eine Collage gibt Einblicke in drei Kinderbücher und zeigt eine aufgeschlagene Seite mit einem roten Monster aus Wolle, ein Buch über zwei Marienkäfer und ein Buch über ein Murmeltier. Das Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg (TGB) hat jetzt seine eigenen Kinderbücher im Portfolio. Die angehenden Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen des Vertiefungskurses „Medien“ sind unter die Autor*innen gegangen. Ihre Testleser*innen sind begeistert. Die Probeexemplare sind gedruckt und bereichern das Mediensortiment in der Schulbibliothek. In drei Kleingruppen haben die Studierenden dafür Vorlesebücher für unterschiedliche Altersgruppen konzipiert, geschrieben, illustriert und gelayoutet. Entstanden sind drei komplett unterschiedliche Werke. Was sie eint: Alle sind kleine Kunstwerke, in die viel Liebe, Zeit und Leidenschaft geflossen sind.

Pilotprojekt in der großen Pause gestartet

Das Cafeteriateam des Kolping-Berufskollegs Paderborn steht hinter dem Verkaufstresen. Baustoffhandel, Computerservice und Kfz-Ersatzteilgeschäft: In der direkten Nachbarschaft zum Kolping-Berufskolleg Paderborn gibt es für den hungrigen Magen wenig. Die Schülervertretung hatte sich daher eine Cafeteria gewünscht. Jetzt haben die Schüler*innen seit den Osterferien kürzere Wege zu Snacks und Getränken. Mittwochs und freitags öffnet in der großen Pause der von Schüler*innen betriebene Kiosk. Mit der Vision, das Pilotprojekt im kommenden Schuljahr auszuweiten und die künftigen Schüler*innen des neuen Bildungsgangs „Ausbildungsvorbereitung: Wirtschaft und Verwaltung“ einzubinden – ganz im Sinne des handlungsorientierten Lernens.

Neue Kitakinder optimal integrieren

Eine Kinderhand baut einen farbenfrohen Turm aus Bauklötzen auf, in dessen Nähe sich weiteres Spielzeug befindet. Wenn die Anmeldungen fürs neue Kitajahr eintrudeln, stellt sich für die Kitaleitungen die Frage: In welche Gruppe passen die neuen Kinder am besten, um sie nicht zu über- oder zu unterfordern? Um die richtige Wahl zu treffen, haben Kilian Kuhnke und Alexa Urban, Leitungsteam der Kolping Kindertageseinrichtung Bad Lippspringe am Kalberkampsweg, eine neue Strategie. Bei Neuanmeldungen bietet die Kita auf freiwilliger Basis Hausbesuche an, um die Kinder in ihrem häuslichen Umfeld und in ruhiger Umgebung kennenzulernen. „Das hilft uns, für sie die adäquate Gruppe zu finden und sie optimal zu integrieren.“

Ausstaffiert fürs Reiten ohne Pferd

Ein selbstgebasteltes Steckenpferd mit heller Mähne, Zaumzeug und Stock schwebt vor einer Holzstange, die als Hindernis dient. Das Steckenpferdfieber grassiert nicht mehr nur in Finnland. Das kurios anmutende Reitsportphänomen findet hierzulande immer mehr Fans. Begeisterung weckt es auch in Brakel. Mit seinem zweistündigen „Hobby Horsing“-Angebot traf das Familienzentrum Brede den richtigen Nerv. Die Kolping Kindertageseinrichtung wurde von den hohen Anmeldezahlen überrascht, die sogar eine Warteliste notwendig machten. Mit Feuereifer bastelten die Kinder ihre eigenen Steckenpferde, die anschließend im Bewegungsraum zum Einsatz kamen. Wenngleich der Reitsport ohne echte Pferde von manchem Erwachsenen belächelt wird, bietet er eine breite Palette, um Kinder zu fördern.

Kibaz-Premiere in Rimbeck

Eine Collage aus drei Fotos fängt lebhafte Szenen von Kindern und Erwachsenen mit einem Mix an Aktivitäten ein, die im Rahmen eines Kindersportabzeichens angeboten wurden. Wie weit können ein Wattebällchen oder ein Tischtennisball gepustet werden? Von welcher Sprosse traut man sich den Sprung in die Tiefe zu? Welches Kinderpaar schafft den Slalom-Parcours, ohne den zwischen sich eingeklemmten Ball zu verlieren? Mit viel Spaß und Eifer nahmen 64 Kinder der Kath. Kindertageseinrichtung St. Elisabeth Rimbeck diese spielerisch-sportlichen Herausforderungen an. Das Frühlingsfest ihrer Kita war in diesem Jahr bewegungsreich. Zusammen mit dem SV Germania Rimbeck und dem Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg (TGB) hatte die Einrichtung erstmals das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) – ein Bewegungsangebot der Sportjugend des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen – angeboten.

Schüler*innen erreichen Optimum für ihre Schule

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen versammelt sich an einem Klettergerüst auf dem Schulhof. Zur persönlichen Höchstform sind die Schüler*innen der Adolph-Kolping-Schule Brakel aufgelaufen. Erstmals nahm die Förderschule am AOK-Laufwunder teil. Bei dem Laufabzeichen-Wettbewerb können die Kinder und Jugendlichen je nach persönlicher Fitness 15, 30 oder 60 Minuten ohne Unterbrechung laufen und damit Punkte für ihre Schule sammeln. Am Tegelweg in Brakel war die gesamte Schülerschaft auf den Beinen – von der ersten bis zur zehnten Klasse. Alle haben jeweils 60 Minuten geschafft und damit für ihre Schule das Optimum herausgeholt. Mit 412 Punkten geht die Schule in den Wettbewerb um das ausgelobte Preisgeld. Doch die Chance, die Schulkasse etwas aufstocken zu können, ist nur das i-Tüpfelchen.