Die Adolph-Kolping-Schule Brakel ist aus der Schullandschaft im Kreis Höxter nicht mehr wegzudenken: Lobende und wertschätzende Worte zogen sich wie ein roter Faden durch alle Festreden. Anlässlich des zehnten Geburtstags der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen hatten Schulleiter Dietmar Overbeck und seine Stellvertreterin Sonja Echterling die Mitarbeitenden, Kollegen aus dem Kolping Schulwerk, Vertreter aus der Politik und Förderer zu einer Feierstunde ins Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel eingeladen. „Ich bin glücklich, dass wir damals so mutig waren, diesen Weg zu gehen“, rekapitulierte Ulrich Woischner, damaliger Geschäftsführer des Kolping Schulwerks. Zusammen mit seiner Nachfolgerin Eva Klare-Kurtenbach skizzierte er die erfolgreiche Entwicklung der Schule.
Wie gehen Politiker*innen mit Meinungsverschiedenheiten um? Wie tauschen sich Abgeordnete über Anträge und Gesetzesänderungen aus? Wie werden politische Debatten geführt? Das erlebten Schüler*innen aus zwei Klassen des Kolping-Berufskollegs Paderborn (KB PB) hautnah. Sie waren der Einladung der heimischen Landtagsabgeordneten Norika Creuzmann in den Landtag nach Düsseldorf gefolgt. Die Grünen-Landtagsabgeordnete hatte das KB PB im Rahmen der Aktion der „Tage der Freien Schulen“ besucht. Für die Einblicke in die Bildungsangebote, die pädagogische Arbeit und die Charakteristika der Schule hatte sich die Expertin für Kinder- und Jugendschutz und Anti-Atompolitik mit einer Einladung in den Landtag revanchiert. Auf den Weg gemacht hatten sich Schüler*innen der Berufsfachschule Holz- und Bautechnik“.
Stolze Gesichter, wo man hinsah: bei den Akteur*innen, ihren Eltern und ihren Lehrer*innen gleichermaßen. Das „Festival der Künste“ der Adolph-Kolping-Schule in Brakel hatte viele verborgene Talente und Stärken zutage gebracht. Beim Programm auf der Bühne und an den Stellwänden in der Turnhalle hatten die Schüler*innen gezeigt, was sie in ihrer Projektwoche alles auf die Beine gestellt haben. Ihr Mut, sich vor großem Publikum zu präsentieren, hat sich gelohnt. Sie waren die Held*innen ihres Schulfestes, das anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Förderschule mit vielen Gästen aus dem Kreis Höxter und dem Kolping Schulwerk gefeiert wurde.
Aus einer Zitrone lässt sich viel herausholen: freies und kreatives Sprechen, das Entdecken von Wortarten, ein Gefühl für Sprache und ihren Bauplan, die Erweiterung des Wortschatzes und vieles mehr. Mit einer kleinen Zitrone aus Stoff in der Hand kommt den Kindern in der Kindertageseinrichtung „Auf dem Stempel“ in Gütersloh schnell die Assoziation: „Die Zitrone schmeckt sauer“. Und die Sprachförderung nimmt ihren Lauf. Die Kinder lernen, dass sie vier Holzklötze legen müssen, um alle Wörter des Satzes zu erfassen. Und dass die Zitrone in den roten Reifen gehört, der symbolisch für den Artikel „die“ steht. Die Stoffzitrone gehört zu den 147 Stoffmotiven aus dem Materialfundus des Programms „Apropos Sprache“. Regenbogen, Pfau, Biene, Gitarre & Co. kamen in der Kita im Rahmen eines Pilotprojekts für die spielerische und ganzheitliche Sprachförderung der angehenden Schulkinder zum Einsatz.
Ein großes Gewimmel herrscht auf den Fluren, in den Gruppenräumen, im Fitnessraum und auf dem Außengelände der Kolping Kindertageseinrichtung Diemelaue in Warburg. 30 Kita-Kinder hat der Ehrgeiz gepackt. Mit ihren Eltern und Geschwisterkindern im Schlepptau ziehen sie von Station zu Station. Ein kranker Biber muss schnellstmöglich ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Kutscher muss sein Pferd sicher durch den Hütchen- und Flusssteine-Parcours führen. Ein Tischtennisball muss ins Ziel gepustet werden. Ein Parcours mit zehn spielerisch-sportlichen Herausforderungen wartete an diesem Bewegungsnachmittag auf die Kinder der Kita Diemelaue und der Kita Hüssenbergnest aus Eissen. Die beiden Kitas hatten als Gemeinschaftsprojekt das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) – ein Bewegungsangebot der Sportjugend des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen – angeboten. Dabei blieb es nicht nur bei Bewegung im sportlichen Sinn. Der bewegungsreiche Familiennachmittag war in mehrfacher Hinsicht ein besonderer.
Eine neue Plakette ziert den Adolph-Kolping-Kindergarten Schötmar. Die Stiftung „Kinder forschen“ hat die Kindertageseinrichtung in Bad Salzufeln als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Der Auszeichnung folgten direkt Taten. Bei einer Projektwoche drehte sich alles ums Forschen und Experimentieren. Auge in Auge mit einer Vogelspinne, große Aufregung um Malwurm Mats, Bohnen mit Sprengkraft und erste Brotbackerfahrungen – viel zu erzählen hatten die Kinder zuhause. Einen Eindruck, was die Kinder in den vier Projektgruppen alles erlebt haben, konnten sich die Eltern selbst machen: bei einer Ausstellung in der Kita.